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Hyperthermie
Hyperthermie oder Krebstherapie mit Wärmewellen. Dabei wird die Temperatur gezielt auf die Krebszellen auf 42–43 Grad Celsius für 60 Minuten pro Sitzung erhöht. Diese Wärmemenge führt dazu, dass die Krebszellen ihre DNA-Replikation verlieren, was die Zellteilung verlangsamt und verhindert sowie die Reparaturfähigkeit der Krebszellen unterbricht. Zudem wird die Bildung neuer Blutgefäße, welche die Krebszellen versorgen, gehemmt. Dadurch sterben mehr Krebszellen ab. Hyperthermie ist daher eine begleitende Therapie zur Krebsbehandlung, die zusätzlich zur Strahlentherapie und Chemotherapie eingesetzt wird. Normale Zellen erleiden dabei keine Nebenwirkungen. Krebszellen hingegen akkumulieren Wärme, wodurch ihre Zellmembranen geschwächt werden und Chemotherapie sowie Strahlentherapie effektiver wirken.
Hyperthermie oder Krebstherapie mit Wärme ist eine Technologie, die Wärme zur Zerstörung von Krebszellen einsetzt. Durch gezieltes Erhöhen der Temperatur im Krebsbereich auf 42–43 Grad Celsius für jeweils 60 Minuten werden Krebszellen wie folgt beeinflusst:
Schädigung der DNA: Die Hitze hemmt die DNA-Replikation, was dazu führt, dass Krebszellen sich langsamer teilen und letztendlich absterben.
Störung der Krebszellen: Krebszellen verlieren die Fähigkeit, sich selbst zu reparieren.
Hemmt die Bildung von Blutgefäßen, die Krebszellen versorgen: Die Hitze blockiert die Neubildung von Blutgefäßen, die die Krebszellen mit Nährstoffen versorgen. Dies führt zum Nährstoffmangel und Absterben der Krebszellen.
Arten der Hyperthermie in der Krebstherapie.
Hyperthermie behandelt Krebs mit Wärmewellen oder Krebswärmetherapie. Sie kann mit anderen Therapien wie Strahlentherapie und Chemotherapie kombiniert werden, um die Behandlungseffizienz zu steigern. Es gibt verschiedene Typen der Hyperthermie zur Krebstherapie. Jeder Typ verwendet eine andere Technologie zur Erhöhung der Temperatur in den Krebszellen. Die gängigen Formen der Hyperthermie in der Krebstherapie sind:
1. Tiefe Hyperthermie
- Nutzt Radiowellen oder Mikrowellen, um die Temperatur der Krebszellen im Körperinneren zu erhöhen.
- Wird häufig zur Behandlung tief liegender Tumoren verwendet.
- Technologie-Beispiele:
Radiofrequenz-Hyperthermie (RFHT)
Mikrowellen-Hyperthermie
2. Oberflächliche Hyperthermie
- Erhöht mittels äußerlicher Wärme die Temperatur der Krebszellen.
- Wird oft zur Behandlung von Krebs nahe der Haut eingesetzt.
- Technologie-Beispiele:
Kapazitive Hyperthermie
Induktive Hyperthermie
Infrarot-Hyperthermie
3. Regionale Hyperthermie
- Verwendet Hitze, um die Temperatur eines großen Körperbereichs zu erhöhen.
- Wird oft bei Krebs eingesetzt, der sich auf mehrere Bereiche ausgebreitet hat.
- Technologie-Beispiele:
Extrakorporale Hyperthermie (ECHT)
Perfusionshyperthermie
4. Thermotherapie
- Verwendet hohe Temperaturen (40–45°C) für kurze Zeit.
- Wird häufig bei therapieresistenten Krebsarten angewandt.
Vorteile der Anwendung von Hyperthermie zur Krebsbehandlung.
- Hohe Sicherheit. Die Behandlung von Krebs durch Wärme ist sicher, Nebenwirkungen sind in der Regel gering und äußern sich als Wärmegefühl, Rötung, Juckreiz oder Reizung im behandelten Bereich.
- Effektiv. Hyperthermie kann die Größe der Krebszellen reduzieren, die Wirksamkeit anderer Therapien erhöhen und die Lebenszeit verlängern.
- Für viele Krebsarten geeignet. Hyperthermie kann zur Behandlung vieler Krebsarten eingesetzt werden wie Brustkrebs, Lungenkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs.
- Schädigt keine normalen Zellen. Hyperthermie zerstört ausschließlich Krebszellen und schont gesunde Zellen.
- Hyperthermie kann ambulant durchgeführt werden, ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.
Die Anwendung von Hyperthermie zur Krebsbehandlung mit Wärme sollte durch einen Facharzt für Radiologie oder Onkologie erfolgen. Der Arzt entscheidet über den geeigneten Typ der Hyperthermie für jeden Patienten. Dies hängt von der Krebsart, dem Stadium des Krebses und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.
Hyperthermie behandelt Krebs mit Wärme und ist eine effektive Therapie für viele Krebsarten. Sie muss in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden, um die Effizienz der Krebsbehandlung zu steigern. +CMH
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